Vom Entwurf bis zur Realisierung einer arbeitserleichternden Vorrichtung – engagierte Nachwuchskräfte nutzen Projektarbeit zur Unterstützung einer sozialen Einrichtung

Fulda. Jannes-Daniel Froese und Siyamend Muhammed Abdullah gefiel die Idee des UTH-Ausbildungsprojekts für die Fuldaer Caritas-Werkstatt von Anfang an. Die angehenden Industriemechaniker im dritten Lehrjahr übernahmen gerne die Verantwortung für das „Tüftler-Team“, das für Menschen mit Handicap eine arbeitserleichternde Vorrichtung entwickeln und realisieren sollte. Dabei war die To-do-Liste von UTH-Ausbilder Bernhard Reith „schon sportlich“, sind sich die jungen Mitarbeiter einig. Vom Entwurf über die Angebotserstellung bis zur Realisierung des Arbeitsmittels inklusive Präsentation und Einweisung beim Kunden lag alles fest in der Hand des Fachkräftenachwuchses.

Bei dem Auftrag ging es laut Reith um die Optimierung eines Arbeitsschritts in der Caritas-Werkstatt, bei dem Schrauben in einen Gummidübel exakt 20 Millimeter tief einzustecken sind. Vorgabe für die jungen „Entwickler“: Die Arbeit sollte durch ein technisches Hilfsmittel mit weniger Kraftaufwand und damit leichter ausgeführt werden können – unter der Berücksichtigung, jegliche Verletzungsgefahr nahezu auszuschließen.

„Beeindruckendes Engagement“

Nachdem Lasten- und Pflichtenheft erstellt waren, begannen die Kollegen aus der Konstruktionsabteilung schon sehr bald mit den Zeichnungen, die sich nach den Vorstellungen der beiden Azubis richteten. Parallel dazu mussten Siyamend Muhammed Abdullah und Jannes-Daniel Froese ein Angebot erstellen – völliges Neuland für die jungen Techniker. „Bei der Präsentation und der Übergabe des fertiggestellten Prototyps konnten unsere Azubis schließlich beweisen, dass sie auch im persönlichen Kontakt mit Menschen punkten können.“, lobt Ausbilder Reith.  Siyamend Muhammed Abdullah und Jannes-Daniel Froese zeigten den Caritas-Mitarbeitern, wie die neue Vorrichtung zu benutzen ist – nach ersten Testläufen unter Anleitung des UTH-„Entwickler-Teams“ gab es anerkennenden Applaus. Produktionsverantwortlicher Christian Müller bedankte sich im Namen der Caritas-Beschäftigten bei den „pfiffigen“ Auszubildenden für ihr Engagement und die Aufwertung der Arbeitsplätze ganz im Sinne der Mitarbeiter mit Behinderungen.

Prägende Erfahrung für die berufliche Zukunft

„Wir sind froh darüber, dass es in unserem Unternehmen Freiräume für solche Projekte gibt, und wir schätzen das soziale Engagement von UTH, denn immerhin hat die Firma die Kosten für diese Entwicklung komplett übernommen. Uns bot sich mit dieser außergewöhnlichen Aufgabe auch eine besondere Chance: Wir konnten daraus wertvolle Erfahrungen mitnehmen“, erklären die zwei Azubis einstimmig. „Nun wissen wir, wie ein Projekt angelegt und von A bis Z durchgeführt wird, wie es ist, dafür Verantwortung zu übernehmen und relativ eigenständig zu arbeiten.“

Ausbildung hat bei UTH einen hohen Stellenwert. „Dabei sind neben einer intensiven Begleitung Wertschätzung, Fairness und ein kollegiales Arbeitsklima Grundvoraussetzung. Von Anfang an sind die Auszubildenden wichtiger Teil des Teams und übernehmen frühzeitig Verantwortung – unter anderem durch solche anspruchsvollen Projekte, die vor allem auch zur Förderung der sozialen Kompetenz beitragen“, sagt Personalleiterin und Ausbildungsverantwortliche Eva-Maria Uth. Aktuelle Ausbildungsangebote finden Interessierte unter: https://uth-gmbh.com/karriere/

Mit finanzieller Unterstützung des Fuldaer Maschinenbauers UTH konnte die Neuentwicklung der arbeitserleichternden Vorrichtung für die Caritas-Werkstatt durch das Ausbildungsprojekt umgesetzt werden. Kniend von rechts: „UTH-Entwickler“ Jannes-Daniel Froese und Siyamend Muhammed Abdullah, Melanie Odenwald (Einrichtungsleiterin). Stehend: Vierter von links: Christian Müller (Produktionsverantwortlicher), vierter von rechts: Kay Mittelsdorf (Gruppenleiter Arbeitsbereich Metall), rechts außen: Bernhard Reith (UTH-Ausbilder) und weitere Mitarbeiter der Caritas, die mit der neuen Vorrichtung arbeiten.

Fulda/ Münsterfeld. Ein Jubiläum in besonderen Zeiten verzeichnet die UTH GmbH in Fulda. Der Maschinenbauspezialist feierte in diesem Jahr am 1. August das 35-jährige Bestehen. Zum Jubiläum überraschten die Mitarbeiter den geschäftsführenden Gesellschafter Peter J. Uth mit einem „come-together“ auf dem Außengelände der UTH GmbH im Münsterfeld. Zugleich wurden die Verdienste der diesjährigen Jubilare gewürdigt.

Ganz im Sinne der aktuellen Bestimmungen fanden sich die Mitarbeiter im Außenbereich auf dem Firmengelände ein und überraschten ihren Chef, der unter einem Vorwand in den Betrieb gelockt wurde. „Ihr seid ja echt klasse!! Damit habe ich absolut nicht gerechnet!“, reagiert Peter J. Uth überwältigt auf den geheimen Plan seiner Belegschaft.

Als besonderer Gast gab Maskenfrau „Theofine“ (Puppenspieler Andreas Wahler) mit viel Charme und Humor interessante Anekdoten aus Peter Uths persönlicher Unternehmensgeschichte zum Besten. Mit einer Burger-Station und Getränken war bestens für die Verpflegung gesorgt. „Selbstverständlich haben wir auch bei diesem Zusammentreffen sämtliche Corona-Sicherheitsmaßnahmen eingehalten. Wir nehmen dieses Thema sehr ernst“, berichtet Eva-Maria Uth, Leiterin Personal. „Das Fest für unsere Jubilare hätten wir uns natürlich etwas anders gewünscht. Es ganz unter den Tisch fallen zu lassen, kam allerdings nicht in Frage.“, so Uth.

Doch es gab nicht nur das Jubiläum von Peter J. Uth zu begehen: Gleich zweimal konnte die UTH GmbH 30-jährige Betriebszugehörigkeit feiern – dieses seltene Jubiläum stand bei Solvejg Bolz und Fred Staatz im Kalender. Solvejg Bolz begann 1990 ihre Ausbildung zur Bürokauffrau bei UTH, bis heute ist sie Sachbearbeiterin im Vertriebsservice. Fred Staatz startete 1990 als Schlosser in der Abteilung Fertigung und war dann im Bereich Maschinen-Verladung tätig, heute ist die Montage von Baugruppen seine Hauptaufgabe. Für sein 20-Jähriges wurde Industriemechaniker Stefan Hegmann geehrt, zu seinen Tätigkeiten zählen die Qualitätssicherung sowie die Montage von Maschinen.

Seit fünf Jahren zum UTH-Team gehören Vertriebsleiter und Projektmanager Manuel Bessler, Industriemechaniker Fabian Bormann, Projektleiter Nico Eckert, Sachbearbeiterin Ilka Jost-Gutberlet sowie die technisch-kaufmännische Assistentin Petra Hilfenhaus. Klara Ulbrich, von 1999 bis April 2020 als Reinigungsfachkraft im Unternehmen beschäftigt, zuletzt Leiterin des UTH-Reinigungsteams wurde gemeinsam mit Monika Dornhecker, die ebenfalls zum Reinigungsteam gehörte, feierlich in den verdienten Ruhestand verabschiedet.

Alle erhielten Urkunden, Präsente und den umfassenden Dank der Geschäftsführung für jahrelanges Engagement, stetigen Einsatz und loyalen Zusammenhalt. „Nicht zuletzt in den schwierigen Zeiten von Corona haben unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wieder einmal gezeigt, dass auf sie absoluter Verlass ist“, lobte Peter J. Uth in seiner unvorbereiteten und überaus herzlichen Ansprache. „Gemeinsam nehmen wir die weiteren aktuellen Herausforderungen an und fühlen uns mit dieser starken Mannschaft auch für die nächsten Jahre bestens gerüstet.“

UTH feiert Jubiläum und Jubilare (von links nach rechts): Peter J. Uth, Eva-Maria Uth, Manuel Bessler, Solvejg Bolz, Stefan Hegmann, Petra Hilfenhaus, Nico Eckert, Tobias Bormann (es fehlen: Ilka Jost-Gutberlet und Fred Staatz)

 

Drei junge Menschen sind jetzt beim Maschinenbauunternehmen UTH ins Berufsleben gestartet. Der seit 35 Jahren international agierende Hersteller von Spezialmaschinen legt großen Wert auf die Ausbildung eigener Nachwuchskräfte. „Wir brauchen Fachkräfte in allen Bereichen. Wenn wir unseren Nachwuchs selbst ausbilden, dann ist das der Schlüssel zum Erfolg unseres Unternehmens. Außerdem ebnen wir den Jugendlichen mit einer qualifizierten Ausbildung den Weg in eine erfolgreiche berufliche Zukunft“, so Peter J. Uth, geschäftsführender Gesellschafter der UTH GmbH.

Obwohl es für die drei jungen Auszubildenden ein neuer Lebensabschnitt ist, sind sie doch recht entspannt. Ihr neuer Arbeitgeber hat ihnen den Einstieg ins Unternehmen leicht gemacht: mit einem Vorab-Schnuppertag für die neuen Nachwuchskräfte, einer Rundführung im Betrieb und persönlichen Mentoren, die den Jugendlichen während ihrer Ausbildung mit Rat und Tat zur Seite stehen. Außerdem kennen zwei von ihnen bereits die UTH GmbH, da sie dort ein Schulpraktikum absolviert und als „Ferienjobber“ gearbeitet hatten.

Intensive Begleitung, Wertschätzung und kollegiales Arbeitsklima

Auszubildende haben bei UTH einen besonderen Stellenwert. „Neben einer intensiven Begleitung sind Wertschätzung, Fairness und ein kollegiales Arbeitsklima elementare Bestandteile der Ausbildung. Von Anfang an sind die Auszubildenden wichtiger Teil des Teams und übernehmen frühzeitig Verantwortung.“ sagt Personalleiterin und Ausbildungsverantwortliche Eva-Maria Uth.

Nach ersten Einblicken in den Abteilungen werden die Auszubildenden in den nächsten Wochen eine metallische Grundausbildung absolvieren, danach geht es bereits an einfache Aufgaben in der Maschinenmontage.

Die Geschäftsleitung und Mitarbeiter der UTH GmbH freuen sich über die jungen Nachwuchskräfte und wünschen ihnen eine erfolgreiche Ausbildung.

Für die drei Auszubildenden beginnt heute ein neuer Lebensabschnitt (von links nach rechts): Martin Musa, Anton Antolovic, Ausbilder Bernhard Reith, Jonas Blumenthal

Auf der Tire Expo 2020, die vom 25. bis 27. Februar 2020 in Hannover stattfindet, wird die UTH GmbH aus Fulda ihr erweitertes Produktprogramm präsentieren und dabei ihre neueste Entwicklung zur Aufarbeitung von Rückläufermaterialien vorstellen: das TRP Reworker System.

Zu den Kernkompetenzen des Unternehmens gehören die roll-ex® Zahnradpumpen-Technologie und innovative Feinstrainer-Lösungen. Durch diese Technologien wird es den Mischungs- und Reifenherstellern weltweit ermöglicht, den Herausforderungen der Kautschukverarbeitung gerecht zu werden und dabei die immer höher werdenden Qualitätsziele bei gleichzeitiger Steigerung der Wirtschaftlichkeit zu erreichen.

Auf der europaweit wichtigsten Messe für Reifenfertigungstechnologien präsentiert das Unternehmen als Erweiterung ihres Produktportfolios das innovative System zur Rücklaufaufarbeitung, das auf dem von UTH entwickelten Zwei-Walzen-Plastifizierer (TRP) mit integrierter Zahnradpumpe basiert. Dieses neue Produkt beinhaltet eine Technologie, die die in der Kautschukverarbeitung bewährten Verfahren wie Brechen, Homogenisieren und Austragen in einem  automatischen Prozess vereint. Der neue TRP Reworker wurde entwickelt, um unvulkanisierte Kautschukmaterialien schonend aufzuarbeiten und dieses Material in den Produktionsprozess zurückzuführen. Dabei sind Durchsätze bis zu 2.500 kg/h pro Anlage möglich. Mit dem TRP Reworker bietet UTH aufgrund der kompakten Bauweise und der innovativen Technologie eine Lösung, die eine wirtschaftliche Alternative zu bestehenden Verfahren darstellt.

Seit 35 Jahren ist die UTH GmbH mit der Entwicklung kundenspezifischer Lösungen für die Reifen- und Kautschukindustrie auf dem internationalen Markt erfolgreich etabliert. Diese Maschinen finden in den verschiedensten Bereichen Anwendung zum Beispiel in Mischlinien für Fertigmischungen und Masterbatches, kompletten Offline-Straineranlagen, Profil-Extrusionslinien sowie in der Aufarbeitung von Reifenmischungen.  Das Angebot an intelligenten Vor- und Nachfolgeeinrichtungen, die eine nahtlose Integration in Mischlinien aller Größen ermöglichen, gehört ebenso zum Lieferumfang, wie der umfassende After Sales Service.

In Halle 20, am Stand-Nr. 4028 informiert das UTH-Team über Anwendungsmöglichkeiten der roll-ex® Technologie und die neuen Optionen, die sich durch den Einsatz des innovativen, modular aufgebauten TRP Reworker Systems ergeben.

TRP Reworker System ist eine innovative Lösung für die wirtschaftliche Aufarbeitung von Rückläufermaterialien in der Reifenproduktion

Winfried Trost und Klara Ulbrich für besonderes Engagement im Unternehmen ausgezeichnet

Zufriedene Mitarbeiter bleiben ihrem Unternehmen treu. Beim Fuldaer Maschinenbauer UTH konnten in diesem Jahr gleich acht Arbeitsjubiläen gefeiert werden: Diplom-Ingenieur  Winfried Trost war Leiter des Geschäftsbereichs Gummi-Extrusionssysteme der UTH GmbH und hatte damit im Umgang mit weltweiten Kunden eine Schlüsselposition inne. Nun stand für ihn ein besonderes Jubiläum an: 20 Jahre Betriebszugehörigkeit bei UTH – zugleich wurde der verdiente Mitarbeiter in den Ruhestand verabschiedet.

Geschäftsführer Peter J. Uth sprach von einer „ausgesprochen hohen Kunden- und Serviceorientierung, die Winfried Trost intern und nach außen gelebt hat“. Außerdem habe er mit engagierter Engineering-Arbeit Unterstützung für kundenorientierte, individuelle Lösungen geboten und damit auch die Entwicklung des Unternehmens insgesamt gefördert. „Er ist ein Kollege, der von allen sehr hohe Wertschätzung bekommen hat“, unterstrich auch UTH-Personalleiterin Eva-Maria Uth, die darauf hinwies, dass er „sein Know-how gerne an die Kollegen und  insbesondere seinen jüngeren Nachfolger weitergegeben“ hat.

Ebenfalls 20-Jähriges beim 1985 gegründeten Unternehmen feierte Klara Ulbrich, Verantwortliche für das Reinigungsteam. Peter J. Uth unterstrich ihre Verdienste für das Unternehmen und lobte ihren verlässlichen Einsatz, „der zum Wohlgefühl der Mitarbeiter beiträgt und uns in die Lage versetzt, jederzeit Besucher durch das Haus führen zu können, da es hier stets sauber und gepflegt ist“.

Johannes Daudrich (Konstruktion) wurde für zehn Jahre Betriebszugehörigkeit ausgezeichnet. Seit fünf Jahren zum Team des familiengeführten Unternehmens gehören Sabine Braun (Empfang), Daniel Flügel (Konstruktion), Dirk Hahling (Vertriebsservice), Manuel Elm (CNC-Fräser) und Alexander Schlothauer (Servicetechniker).

Die Geschäftsleitung überreichte den Jubilaren zum Ausdruck ihrer Anerkennung Urkunden und Präsentkörbe. Eva-Maria Uth: „Wir freuen uns auf eine weiterhin gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit. Und Winfried Trost wünschen wir viel Freude im wohlverdienten Ruhestand.“

UTH GmbH ehrt langjährige Mitarbeiter bei Jubilarfeier: Eva-Maria Uth, Dirk Hahling, Daniel Flügel, Manuel Elm, Johannes Daudrich, Winfried Trost, Sabine Braun, Klara Ulbrich, Alexander Schlothauer, Peter Uth


Fuldaer Maschinenbauunternehmen begrüßt fünf Azubis und einen FOS-Praktikanten

Start frei für sechs „Neue“ bei der UTH GmbH: Eva-Maria Uth, Personalleiterin und Ausbildungsverantwortliche des Fuldaer Maschinenbauers, begrüßte in diesem Jahr gleich fünf neue Azubis und einen FOS-Praktikanten und wünschte den Nachwuchskräften „viel Erfolg für den jeweils individuellen Werdegang und natürlich auch viel Spaß an der Arbeit im Unternehmen UTH“.

Tobias Bergstreiser, Noah Otterbein und André Reith beginnen eine Ausbildung zum Industriemechaniker. Jonas Siegel ist angehender Technischer Produktdesigner, Magnus Spiegel angehender Elektriker für Betriebstechnik. Christopher Lange hat sich als FOS-Praktikant 2019/2020 – Bereich Mechanik – für die UTH GmbH entschieden.

Der erste Tag im Unternehmen war eigentlich gar nicht der erste. Denn bereits im Mai durften die neuen Nachwuchskräfte den Traditionsbetrieb im Münsterfeld bei einem Schnuppertag kennenlernen. „Wir haben nicht nur die Azubis, sondern auch deren Eltern und Geschwister eingeladen, um einfach mal bei uns reinzuschauen“, blickt Eva-Maria Uth auf einen „wunderbaren Nachmittag mit toller Atmosphäre“ zurück, bei dem die älteren UTH-Azubis die Grillaktion übernahmen und den Neuen Rede und Antwort standen.

„Das war klasse“, sagt Azubi André Reith. „Es ist toll, wenn man seine künftigen Kollegen einfach schon mal vorab treffen kann und Fragen quasi aus erster Hand beantwortet bekommt. Damit ist der Einstieg jetzt gar nicht mehr so aufregend.“ Seine ersten beruflichen Erfahrungen im international agierenden Unternehmen machte er übrigens bei einem Praktikum in der UTH GmbH. „Das hat mir vom Thema und Teamgeist her so gut gefallen, dass ich mich schließlich um eine Ausbildung zum Industriemechaniker beworben habe.“


Am ersten Tag hießen nun die Ausbilder ihre jungen Teammitglieder willkommen, außerdem gab es für jeden der „Neuen“ ein Begrüßungspräsent. „Uns ist wichtig, dass sich unsere Azubis und Praktikanten von Anfang an rundum wohlfühlen. Deshalb hat jeder ab sofort auch noch einen persönlichen Mentor an der Seite, den er bei Fragen oder anfänglichen Unsicherheiten immer ansprechen kann“, erklärt Eva-Maria Uth. Mit der Sicherheitsunterweisung und einem  „come together“ bei Kaffee, Kaltgetränken und Gebäck ging der erste Tag für UTH-Nachwuchskräfte schließlich erfolgreich zu Ende.

Sechs neue Nachwuchskräfte starten durch bei UTH (von links nach rechts) stehend: Magnus Spiegel, André Reith, Noah Otterbein,.Christopher Lange, kniend: Tobias Bergstreiser, Jonas Siegel

UTH GmbH

Innovative Lösungen für die schonende und saubere Verarbeitung von Kautschuk- und Silikonmischungen auf der Messe K 2019

Auf der diesjährigen K-Messe präsentiert die UTH GmbH aus Fulda in Halle 15, Stand-Nr. D41, ihr erweitertes Produktprogramm. Dazu gehören neben der bewährten roll-ex® Zahnradpumpen Technologie und den innovativen Feinstrainer-Lösungen aktuelle Entwicklungen wie der Zweiwalzen-Plastifizierer (TRP) zur Aufarbeitung von Rückläufermaterialien in der Kautschukverarbeitung, das Polymer Dosiersystem und die roll-ex® MDSE Technologie für die Silikon Compoundierung.

Themenschwerpunkt am Stand der UTH GmbH ist die Präsentation wirtschaftlicher und innovativer Lösungen zum Feinstrainern von Kautschuk- und Silikonmischungen. Das Thema ist nach wie vor von hoher Aktualität, denn die kautschukverarbeitende Industrie wird kontinuierlich vor große Herausforderungen gestellt: Gefordert ist ein Höchstmaß an Produktqualität (und damit möglichst reines Gummi) bei gleichzeitiger Steigerung der Wirtschaftlichkeit.

Das von der UTH GmbH entwickelte roll-ex® Extrusionssystem ist weltweit zum Maßstab für das Feinstrainern von Kautschukmischungen geworden. Dabei garantiert die roll-ex® Zahnradpumpen Technologie  eine schonende Materialverarbeitung und ermöglicht schnelle, einfache Mischungswechsel. Die von UTH entwickelten Lösungen kommen in verschiedenen Bereichen zum Einsatz: als Strainerzelle in Form einer Komplettlösung (bestehend aus Strainer, Streifenkühler und Ablegeeinheit) oder in Mischlinien für Fertigmischungen. Dabei kann das modulare roll-ex® System sowohl mit dem Zweiwalzen-Fütteraggregat (TRF), dem Einschneckenextruder (SF) oder auch einem konischen Doppelschneckenextruder (DSE) kombiniert werden.

Neben dem Feinstrainern ist die präzise Extrusion ein weiterer Anwendungsschwerpunkt von roll-ex® Zahnradextrudern und Zahnradpumpen. UTH liefert in diesem Bereich u.a. komplette Linien als Systemlösung zur Herstellung von gummiumspritzten Draht-, Garn- oder Faserkomponenten. Dabei können hohe Arbeitsdrücke von bis zu 800 bar angewendet werden.

Je nach Anforderung und Bedarf werden die Maschinen in unterschiedlichen Baugrößen geliefert. Das Angebot an intelligenten Vor- und Nachfolgeeinrichtungen, die eine nahtlose Integration in Mischlinien ermöglichen, gehören ebenso zum Lieferumfang wie der umfassende After Sales Service.

An ihrem Stand informiert UTH anhand eines Exponats anschaulich über die Vorteile und Anwendungsmöglichkeiten der roll-ex® Zahnradpumpen Technologie und innovativen Feinstrainer-Lösungen.

roll-ex® 1000 TRF: Feinstrainern in neuer Dimension mit einem Durchsatz von bis zu 10.000 kg/h

UTH GmbH informiert auf der Bildungsmesse über aktuelle Karrieremöglichkeiten

Keine Frage: Maschinenbau ist eine Branche mit Zukunft. Welche vielfältigen Karrieremöglichkeiten es in diesem Fachbereich gibt, zeigt die UTH GmbH vom 16. bis 17. Juni 2019 auf der 13. Bildungsmesse im Kongresszentrum Fulda. „Auch in diesem Jahr sind es unsere Nachwuchskräfte, die die aktuellen Ausbildungsberufe bei UTH vorstellen, ergänzt durch praktische Beispiele aus dem Arbeitsalltag“, teilt Eva-Maria Uth, Personalleiterin und Ausbildungsverantwortliche des international agierenden Maschinenbauunternehmens, mit.

Interessierte Messebesucher haben zum Beispiel die Möglichkeit, mit einer innovativen 3D-CAD-Software eine Konstruktion am PC eigenständig zu erstellen – „Das ist eine der täglichen Aufgaben des Technischen Produktdesigners“, wie Eva-Maria Uth erklärt. „Bei den Industriemechanikern gibt es Einblicke in das CNC-Fräsen. Hier können sich die Jugendlichen einen Schlüssel- oder Kettenanhänger mit personalisierter Gravur erstellen lassen und als Erinnerungsstück mitnehmen.“ An einem von Elektroniker-Azubis gebauten elektrischen Glücksrad – die UTH-Nachwuchskräfte zeigen gern die hier eingesetzte Technik – gibt es außerdem viele Preise zu gewinnen.

Rennsimulator mit pneumatischem Muskel

Weiteres Highlight am Stand der UTH GmbH: der einzigartige voll bewegliche 6-Achsen Full Motion Rennsimulator. „Hier steckt hochmoderne Technik drin, etwa ein pneumatischer Muskel, der mit UTH-Maschinen hergestellt wurde“, berichtet Peter Uth.

Das familiengeführte Fuldaer Unternehmen,  das aktuell 13 Azubis beschäftigt, bietet folgende Ausbildungsberufe (m/w/d) an: Kaufmann für Büromanagement, Industriekaufmann, Industriemechaniker, Elektroniker für Betriebstechnik und Technischer Produktdesigner (Maschinen- und Anlagenkonstruktion).

„Das Thema Ausbildung hat für uns einen sehr hohen Stellenwert“, so Eva-Maria Uth. „Die Nachwuchskräfte sind unsere Zukunft, daher liegt uns dieses Thema ganz besonders am Herzen. Bei uns erlernt der Auszubildende nicht nur seinen Beruf, er wird von Beginn an Teil eines großartigen und starken Teams.“ UTH bildet bedarfsgerecht aus: Wer seine Lehre erfolgreich abschließt, hat also beste Chancen, langfristig übernommen zu werden.

Die UTH GmbH präsentiert sich auf der Bildungsmesse am Stand 61.

Ausbildung bei der UTH GmbH
UTH-Azubis stellen auf der Bildungsmesse ihre Berufe vor.

Girls‘ & Boys‘ Day bei UTH in Fulda: Sechs Mädchen und Jungen waren begeistert dabei

Fulda. Was macht eigentlich eine Elektronikerin für Betriebstechnik, wie sieht der Arbeitsalltag einer Industriemechanikerin oder eines Kaufmanns für Büromanagement aus? Beim traditionellen Girls‘& Boys‘ Day der UTH GmbH im Fuldaer Münsterfeld gab es Antworten auf diese Fragen – und noch jede Menge weitere Informationen, zum Beispiel rund um die vielfältigen Karriere-Möglichkeiten beim international agierenden Maschinenbauunternehmen.

Vertreter der Personalabteilung und der Ausbildungsverantwortliche begrüßten in diesem Jahr sechs Schülerinnen und Schüler, die Montage, Fertigung und Lager beziehungsweise Sekretariat und Empfang beim Fuldaer Maschinenbauunternehmen genauer unter die Lupe nehmen durften. Auch eine Unterweisung durch die UTH-Sicherheitsbeauftragte Petra Hilfenhaus stand auf dem Programm. Bei der anschließenden Betriebsführung durch Lars Kaupa, Azubi im ersten Lehrjahr, konnten die Mädchen und Jungs dann noch mal genauer erkunden, wie sich eine Lehre bei UTH „anfühlen“ würde: Die Jungs erledigten Sekretariatsarbeit und die Mädchen konnten Fertigung- und Montagearbeiten in der Praxis erleben.

Am Ende gab es für die Schülerinnen und Schüler nicht nur zahlreiche erste berufliche Eindrücke zum Mitnehmen, sondern für jeden dazu auch noch einen gut gefüllten „Rhönsack“ zur Erinnerung.

„Wir haben uns sehr über das rege Interesse unserer diesjährigen Teilnehmerinnen und Teilnehmer gefreut“, sagt UTH-Personalleiterin und Ausbildungsverantwortliche Eva-Maria Uth. „Auch unserem Team bereitet der Girls‘ & Boys‘ Day jedes Jahr viel Spaß, wenn potentielle Nachwuchskräfte bei der täglichen Arbeit über die Schulter schauen.“ Weitere Informationen über die Ausbildung bei UTH können Interessierte unter uth-gmbh.com/ausbildung-studium abrufen.

… und Ausganspost vorbereiten.

Eine der Aufgaben als Lagerist/in: Wareneingänge buchen.
In der Fertigung konnten die Mädchen sogar richtig zupacken …
.. und unter Anleitung Werkstücke vorbereiten.
Ein spannender Tag geht zu Ende: Zur Erinnerung gab es für jeden einen “Rhönsack”
Girls'Day und Boys'Day2019 UTH GmbH

IHK würdigte Betriebe rund um „Gesund arbeiten in Fulda“

Fulda. „Gesundheit spielt für uns im Unternehmen seit jeher eine wichtige Rolle“, betont Peter J. Uth, Geschäftsführer der UTH GmbH. „Denn Gesundheit bedeutet zufriedene Mitarbeiter. Zugleich ist Gesundheit aber auch die Basis für hohe Leistungsfähigkeit.“ Bei der IHK-Prädikatisierung  „Gesund arbeiten in Fulda“ gab es für den Betrieb im Fuldaer Münsterfeld eine Gold-Auszeichnung. Das Team des Maschinenherstellers hatte stattliche 80 Bewertungspunkte rund um körperlich-medizinische, geistig-intellektuelle, seelisch-emotionale Bereiche sowie bei sozial-kommunikativen, kulturell-ökologischen und sinnhaft-wertebewussten Aspekten erzielt. Ab 44 Punkten war bei „Gesund arbeiten in Fulda“ die Kategorie Gold erreicht.

Die Unternehmen, die mit den Prädikaten Gold, Silber und Bronze ausgezeichnet wurden, hätten Vorbildliches geleistet und stellten ihre Beschäftigten in den Mittelpunkt, sagte Roswitha Birkemeyer, Leitung Öffentlichkeitsarbeit bei der IHK Fulda, bei der Preisverleihung, die im Rahmen des IHK-Jahresempfangs im Fuldaer Schlosstheaters stattfand. Damit seien die Betriebe ebenfalls attraktive Arbeitgeber.

Fachkräftemangel: Zufriedene Mitarbeiter als wichtige Botschafter

„Diese Auszeichnung bedeutet uns sehr viel“, sagt UTH-Personalleiterin Eva-Maria Uth nicht ohne Stolz. „Gerade vor dem Hintergrund des Fachkräftemangels ist es uns ein besonderes Anliegen, die Themen Gesundheit und Werte in unserem Unternehmen voranzustellen und zu fördern.“ Zufriedene Mitarbeiter seien ebenfalls wichtige Botschafter, wenn es darum geht, neue Kräfte fürs Team zu gewinnen.

„Das Gold-Prädikat bestätigt uns in unserem Engagement und treibt uns weiter an“, ergänzt Eva-Maria Uth. „Wir arbeiten stetig an unserem positiven Image. Das ist nicht nur für unsere Mitarbeiter wichtig, sondern auch für unsere Kunden und Lieferanten: Hier sind beispielsweise Corporate Social Responsibility (CSR) oder Blue Competence zentrale Stichworte, also soziale Verantwortung und Nachhaltigkeit. Mit der IHK-Auszeichnung können wir nun belegen, was wir bereits alles geleistet haben.“ Das Prädikat „Gesund arbeiten in Fulda“, eingebunden in der Markenkampagne der Wirtschafts- und Werteregion Fulda, wird bereits seit 2014 verliehen.

Roswitha Birkemeyer (Leitung Öffentlichkeitsarbeit IHK Fulda), Eva-Maria Uth (Personalleitung UTH GmbH), Hubertus Spieler (Moderator des IHK-Arbeitskreises „Gesundheit arbeiten in FD“) Foto: W. Rammler
Auf dem Neujahrsempfang zeichnete die IHK Fulda regionale Unternehmen
und Institutionen mit dem Prädikat „Gesund arbeiten in FD“ aus.