Hilfstransporte in die Ukraine zunehmend auf finanzielle Unterstützung angewiesen

Durch regionales Engagement erreichen zehn Tonnen Hilfsgüter nun die Krisengebiete

Fulda. Bereits seit 2022 engagiert sich der Malteser Hilfsdienst mit Hilfstransporten für die Menschen in den Kriegsgebieten der Ukraine. Doch inzwischen wird diese wichtige Unterstützung zunehmend erschwert: Staatliche Fördermittel bleiben derzeit weitgehend aus, sodass das Engagement aus der Region immer mehr an Bedeutung gewinnt.
Umso wichtiger sind aktuelle Initiativen wie diese: Rund zehn Tonnen Hilfsgüter aus der Region konnten erneut mit einem Lkw in die Ukraine gebracht werden. Ermöglicht wurde der Transport durch die finanzielle Unterstützung der UTH GmbH aus dem Münsterfeld.

Der Lkw wurde Anfang März in Fulda beladen und hat den Zielort inzwischen sicher erreicht. Die Verteilung der Hilfsgüter hat bereits begonnen. Den Transport übernahm eine ukrainische Spedition, die über entsprechende Erfahrung und zuverlässige Kontakte vor Ort verfügt.

Die Hilfsgüter stammen von Unternehmen, Einrichtungen und vielen privaten Spendern aus der Region. Dazu zählen unter anderem Kleidung, Pflegebetten, Matratzen, Mobilitätshilfen wie Rollstühle, Unterarmstützen, Rollatoren sowie medizinische und technische Ausstattung und Pflege- und Hygieneartikel. Für viele Menschen in den betroffenen Regionen stellen sie eine wichtige Unterstützung im Alltag dar.

Der Malteser Hilfsdienst ist seit mehr als vier Jahren in der Ukrainehilfe aktiv und verfügt über ein gewachsenes Netzwerk sowie umfangreiche Erfahrung in der Organisation und der Verteilung von Hilfsgütern. Dabei wird er regelmäßig von regionalen Unternehmen wie der UTH GmbH unterstützt, die sich ebenfalls kontinuierlich in der Ukrainehilfe einbringen und gemeinsam mit den Maltesern Hilfstransporte ermöglichen. „Gerade in schwierigen Zeiten zeigt sich immer wieder, wie wichtig Zusammenhalt ist. Besonders freut uns, wie viele unserer Mitarbeitenden, Freunde und Partner aus der Region dieses Engagement mit Sachspenden unterstützen“, betont Julia Uth, Technische Geschäftsführerin der UTH GmbH.

Auch beim Malteser Hilfsdienst wird das Engagement aus der Region sehr geschätzt. Alfred Hau vom Auslandsdienst des Malteser Hilfsdienstes in der Diözese Fulda, der die Aktion vor Ort koordinierte, dankte allen Beteiligten für ihren Einsatz. Er betont: „Eine der größten Herausforderungen bleibt jedoch die Finanzierung der Transporte. Daher sind solche Hilfslieferungen auch künftig auf finanzielle Unterstützung angewiesen. Sachspenden sind weiterhin sehr gerne willkommen.“

Weitere Informationen und Spendenmöglichkeiten beim Malteser Hilfsdienst unter: https://www.malteser.de/ukraine-hilfe

Zeichen der Solidarität: Die Geschäftsführung und Koordinatorin der UTH GmbH gemeinsam mit Alfred Hau vom Malteser Hilfsdienst (Diözese Fulda) vor dem Firmensitz des Unternehmens. Von links nach rechts: Julia Uth, Simone Möller, Alfred Hau und Peter J. Uth

Hilfe, die ankommt: In der Ukraine werden die Hilfsgüter aus der Region entladen. Mitarbeitende vor Ort verteilen die rund zehn Tonnen Spenden an die Bevölkerung.

Aus Fulda in die Ukraine: Der Transporter bringt Hilfsgüter aus der Region an ihren Bestimmungsort.

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