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07.08.2017

Fünf neue Azubis und ein FOS-Praktikant an Bord der UTH GmbH


Fünf junge Menschen haben am 1. August 2017 ihre Ausbildung bei der im Münsterfeld ansässigen UTH GmbH begonnen und tauchen nun ein in die spannende Welt des Maschinenbaus. In diesem Jahr bildet die UTH GmbH in den Berufen Industriemechaniker und  Elektroniker für Betriebstechnik aus.  

Begrüßung und Sicherheit

Die Auszubildenden wurden von ihren Ausbildern freudig empfangen und bekamen bei einer Rundführung einen Einblick in die einzelnen Tätigkeitsbereiche und Abläufe. Da bei der UTH GmbH die Sicherheit groß geschrieben wird, stand gleich zu Beginn die  Sicherheitsunterweisung an. Außerdem wurde jedem neuen Auszubildenden ein „Mentor“ zugeteilt, der in der Anfangsphase mit Rat und Tat zur Seite stehen wird. Nach einem gemeinsamen Frühstück wurden die Berufseinsteiger von der Geschäftsleitung herzlich begrüßt.  Geschäftsführer Peter Uth berichtete über die Unternehmens- und Marktentwicklung der letzten Jahre und gab einen interessanten Ausblick auf die zukünftige Unternehmensausrichtung. Er machte deutlich, wie wichtig Nachwuchsfachkräfte im Bereich Maschinenbau sind, motivierte die jungen Berufseinsteiger und wünschte ihnen einen guten Start. Im Anschluss daran gab es ein persönliches Willkommenspräsent.

Hohe Ausbildungsquote

„In diesem Jahr haben wir eine relativ hohe Ausbildungsquote, was uns sehr freut, aber auch herausfordert.“, sagt Personalleiterin Eva-Maria Uth. „Das Thema Ausbildung hat in unserem Unternehmen einen hohen Stellenwert, denn wir wissen: Die Auszubildenden von heute sind die Fachkräfte, die wir in Zukunft dringend benötigten – speziell in unserer Branche! Neben den fachlichen Qualifikationen sollen den jungen Menschen auch Werte vermittelt werden, die in unserem Unternehmen gelebt werden. Dazu zählen Vertrauen, Fairness und Nachhaltigkeit.“

Praktikum oder „Schnupperarbeiten“ als Einstieg

Die Erfahrung zeigt, dass ein Praktikum oft der Einstieg ist für die anschließende Ausbildung in dem Unternehmen. Drei der fünf Auszubildenden waren bereits als Praktikant bei der UTH GmbH tätig, um erste Praxiserfahrungen zu sammeln. „Für mich war es wichtig, mir ein eigenes Bild von meinem zukünftigen Beruf zu machen. Ich wollte wissen, was da auf mich zukommt und ob mir das auch wirklich Spaß macht. Nach dem Praktikum bei UTH wusste ich, dass die Ausbildung zum Industriemechaniker die richtige Entscheidung ist und ich hier sehr gut aufgehoben bin.“ berichtet Noah Höfling, der zunächst als Ferienjobber, dann als Praktikant in das Thema Maschinenbau „reinschnuppern“ konnte. Diese Möglichkeit der Praxiserfahrung nutzt ab 1. August 2017 ein FOS-Praktikant, der für ein Jahr parallel zum Schulunterricht bei der UTH GmbH hinter die Kulissen schauen und die notwendigen fachpraktischen Kenntnisse für die Fachhochschulreife erwerben möchte.

Die Geschäftsleitung und Mitarbeiter der UTH GmbH freuen sich über die neuen Auszubildenden und wünschen ihnen eine erfolgreiche Ausbildung, denn jeder weiß: Eine gute Ausbildung ist der beste Karrierestart.

André Reith, Uwe Weß (Ausbilder), Lukas Knobloch, Jannes-Daniel Froese, Noah Höfling, Siyamend Muhammed Abdullah, Volker von Keitz (Ausbilder), Moritz Balzer, Peter und Eva-Maria Uth (Geschäftsleitung)


07.08.2017

Blick hinter die Kulissen der UTH GmbH


Soziale Verantwortung schreibt die UTH GmbH buchstäblich groß. So war jetzt die 26 Männer und Frauen starke Gruppe „Menschen mit Handicap“ vom DRK Eichenzell bei dem Maschinenbauer „Made in Fulda“ zu Gast. Bei einer Führung durften die Gäste einen Blick hinter die Kulissen des Unternehmens im Gewerbegebiet Münsterfeld werfen.  Die UTH GmbH in Fulda bietet regelmäßig Betriebsführungen an – dieser Einblick in den Betrieb war allerdings auch für das Unternehmen selbst etwas Besonderes und für die Gäste ein „tolles Erlebnis“.

Die Betriebsführung bei der UTH GmbH führte durch alle Abteilungen und gewährte Einblicke in die wichtigsten Bereiche, die für die Herstellung einer Maschine erforderlich sind – wie etwa die Planung, Konstruktion und Fertigung. Großes Staunen und viel Interesse herrschte in  der Montagehalle: Hier konnten sich die Teilnehmer sämtliche Fertigungs- und Montageschritte aus nächster Nähe ansehen und einen Eindruck von der Vielzahl der Maschinenbestandteile gewinnen.

„Besonders schön war es für unsere Gruppe, dass wir die verschiedenen Werkzeuge, Bau- und Maschinenteile an einigen Stationen direkt anfassen durften“, sagte der Leiter des Betreuerteams, Walter Bernhard, erfreut. Er wünscht sich, dass es auch in Zukunft solche Inklusionsprojekte geben wird, die Berührungsängste abbauen und den Umgang mit behinderten Menschen zur Normalität werden lassen.

UTH-Geschäftsführer Peter Uth, sowie Mitarbeiter des Unternehmens führten die Besucher in verschieden Gruppen durch das Werk und freuten sich über das große Interesse. „Der Wissensdrang der Teilnehmer war riesig. Sie stellten mir viele Fragen und wollten alles genau wissen. Die Begeisterung hat mir und meinem Team sehr viel Spaß gemacht“, resümierte Uth beeindruckt.

„Der Besuch bei der UTH GmbH war für uns ein tolles Erlebnis, das wir so schnell sicherlich nicht vergessen werden. Ich werde mich noch lange an diese strahlenden Augen und glücklichen Gesichter erinnern“, erklärte Martina Stidronski, ebenfalls Leiterin des Betreuerteams. Sie dankte gleichzeitig der Familie UTH für die Einladung und den UTH-Mitarbeitern für deren freiwilligen Einsatz.

„Soziale Verantwortung ist einer der wichtigsten Bausteine unserer Unternehmensphilosophie – damit ist uns die Unterstützung von Menschen mit Handicap eine Herzensangelegenheit“, begründet Eva-Maria Uth die Initiative ihres Unternehmens.

Die ehrenamtliche Betreuung der Gruppe „Menschen mit Handicap“ ist einer der Tätigkeitsbereiche des DRK Eichenzell. Diese Gruppe besteht zurzeit aus 30 Personen im Alter von 14 bis 75 Jahren und trifft sich einmal im Monat am Samstagnachmittag.

 


21.07.2017

UTH GmbH auf der RubberTech China 2017


Stand 3C277

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!


07.03.2017

„Krater im Panzerbeton“: UTH expandiert im Münsterfeld in Fulda


Seit Dienstagvormittag rollen wieder schwere Kettenfahrzeuge über das ehemalige US-Panzerwartungsgelände. Die UTH GmbH feierte den Spatenstich für den Bau einer weiteren Produktionshalle auf dem Betriebsgelände im Münsterfeld in Fulda. Der Neubau ist der erste Schritt für eine erneute Erweiterung des Maschinenbauunternehmens und die Verankerung zum Produktionsstandort Fulda.

Es wurde schon seit längerem eng in den Produktionshallen der Firma UTH. Der Hersteller für Spezialmaschinen zur Feinfiltration von Kautschuk erfreut sich dank seiner innovativen Technologien einer guten Auftragslage. „Der Bedarf an unseren Extrusions- und Feinstrainerlösungen für die Kautschukindustrie ist in den letzten Jahren kontinuierlich gestiegen. Außerdem stellen viele Neuentwicklung erhöhte Anforderungen hinsichtlich Größe und Gewicht. So bringt uns unsere neuentwickelte TRP-Anlage (Two-Roll-Plasticizer) zur Aufbereitung von Rückläufermischungen mit 40 Tonnen Maschinengewicht derzeit an unsere Kapazitätsgrenzen.“ erläutert Geschäftsführer Peter J. Uth. Die Produktionsfläche wird durch die neue Halle auf die doppelte Größe erweitert und nach neuesten Standards für eine flexible und gleichzeitige Maschinenmontage effizient ausgelegt. Ausgestattet mit Fußbodenheizung, neuester LED Lichttechnik und einer großen Lichtkuppel. Außerdem können Stücklasten bis zu 25 Tonnen bewegt werden.

Die Bauarbeiten auf dem ehemaligen US-Gelände werden die nächsten fünf Monate andauern und voraussichtlich im Juli 2017 fertiggestellt sein. Beim Spatenstich am Dienstagvormittag sprach sich Geschäftsführer Peter J. Uth trotz der internationalen Ausrichtung des Unternehmens mit 80% Exportanteil, sowie Niederlassungen in China und Indien für den Produktionsstandort Fulda aus: „Wir wollen Qualitätsmaschinen „made in Fulda“ weiterhin hier produzieren und weltweit vertreiben. Im Fokus stehen die Forschung und Entwicklung unserer innovativen Produkte, um unsere Stellung auf dem Weltmarkt weiter auszubauen“. Die gute wirtschaftliche Lage des Unternehmens erfordere außerdem stetig die Einstellung weiterer Fachkräfte. Weiterhin ist der Ausbau der Büro- und Sozialräume geplant. Zusätzliche Kapazitäten seien nötig, um der gestiegen Mitarbeiterzahl gerecht zu werden, so Uth.


23.09.2016

New solutions made by UTH at the K Show 2016


New solutions for the gentle processing of rubber compounds at the K 2016 in Düsseldorf from 19th to 26th of October. UTH GmbH, from Fulda, presents its expanded product range, including both the roll-ex® fine mesh straining technology and roll-ex® gear pump technology at stand D41 in hall 15.

UTH has been producing gear extruders for the tyre, rubber and silicone industry for more than 20 years. The premiere of these innovative products took place at the K 1995 in Düsseldorf. With its gear pump systems, UTH set a new standard concerning the processing of highly accelerated rubber compounds. With this new technology, the continuous and efficient straining of rubber compounds under high pressure yet at constant temperature became possible for the first time.

In the 1980s, experts from UTH realised that contaminated compounds led to considerable quality defects in the rubber industry. The solutions that were available on the market at that time were unsatisfactory especially in terms of their throughput. The system presented at the K 1995 had a throughput of 200 kg/h, which was truly groundbreaking back then. Today, UTH produces gear pump extruders and strainers with a throughput of up to 10,000 kg/h.

Apart from fine mesh straining, precision extrusion is another application focus of roll-exÒ gear extruders and gear pumps where high working pressures of up to 800 bar can be applied.  UTH can supply complete lines as a system solution for the manufacture of rubber-coated wire, yarn or fibre components.

Based on exhibits, UTH GmbH will provide visitors at stand D41 in hall 15 with information about the particular benefits and potential applications of the roll-exÒ systems. 

 

Further information is available at www.roll-ex.de.


07.06.2016

Schulabgänger 2016 aufgepasst – wir bieten zusätzliche Ausbildungsplätze für 2016


Ausbildungsplatz gesucht?

Dann bewerbe dich bei uns um eine Ausbildung zum / zur

  • Elektroniker/ in für Betriebstechnik

Mehr Informationen findest du >>hier


11.01.2016

Treffen Sie die UTH GmbH auf der Tire Technology Expo in Hannover


Seit ihrem Beginn in Europa vor 16 Jahren hat die Tire Technology Expo jedes Jahr an Stärke und Statur gewonnen. Heute ist sie eine der weltweit wichtigsten Messen und Konferenzen für Reifenfertigungstechnologien.

Die UTH GmbH finden Sie auf dem Stand Nr. 5048

Für weitere Informationen nehmen sie Kontakt zu uns auf  oder besuchen Sie die Website  www.tiretechnology-expo.com/german/


27.10.2015

Treffen Sie UTH Extrusion Technology & Service (Shanghai) an der Rubber China 2015


In diesem Jahr hat die UTH ein neues Technolgie und Servicebüro in Shanghai, China eröffnet. Wir freuen uns, Ihnen im Rahmen der Messe unsere neuen innovativen Lösungen für die Gummi- und Reifenindustrie zu präsentieren.

Feinstrainern in einer neuen Dimension – mit den neuen Modellen der roll-ex® Baureihe

Erfahren Sie mehr über unsere Anwendungen, wie z.B. das Feinstrainern von Kautschukmischungen und die präzise Extrusion von Reifekomponenten. Auf unserem Stand informieren wir Sie über die speziellen Vorteile und Anwendungsmöglichkeiten unserer roll-ex® Technologie.

Sie erhalten einen Überblick, wie wir auf Basis eines modularen Systems von Zahnradpumpen und Systemkomponenten individuelle und wirtschaftliche Lösungen für Ihre Strainer- oder Extrusionsanwendung realisieren können.
Wir freuen uns auf Ihren Besuch und ein persönliches Gespräch.

Vom 11. bis 13. November – Shanghai New International Expo Centre | Stand 3C713

 

 

 


24.08.2015

Feinstrainern für eine bessere Produktqualität


Der gestiegene Anspruch an die Produktqualität erfordert saubere Kautschukmischungen ohne Verunreinigungen. Damit steigt auch der Bedarf an gestrainerten Kautschukmischungen. Daher wurde vor etwa einem Jahr bei Contitech Phoenix Compounding Technology in Waltershausen (PCT) eine Strainerzelle installiert, mit dem Ziel des Feinstrainerns von Kautschukmischungen unabhängig von den bestehenden Mischlinien.

In den letzten Jahren sind in der gummiverarbeitenden Industrie die Anforderungen hinsichtlich Produktqualität kontinuierlich gestiegen. Gleichzeitig hat eine Steigerung der Kosteneffizienz stattgefunden. Saubere, das heißt nicht mit groben Partikeln und Fremdstoffen sowie nicht dispergierten Inhaltsstoffen verunreinigte Kautschukmischungen bilden eine wichtige Grundlage, um  diese Anforderungen zu erfüllen. Verunreinigungen verursachen eine Erhöhung der Ausschuss- und Abfallrate durch Störungen im Prozess sowie eine Unterschreitung der geforderten Qualitätsmerkmale der Endprodukte. Durch Feinstrainern der Kautschukmischung kann diesen Problemen entgegengewirkt werden. Allerdings stellt die Verarbeitung von empfindlichen und hochbeschleunigten Mischungen die Gummiindustrie vor neue Herausforderungen. Die roll-ex Zahnradextruder-Technologie von Uth ermöglicht aufgrund schonender Materialbehandlung auch bei Verwendung feinster Siebe die Erfüllung der vorgenannten Forderungen.

Im Zuge von Portfolioerweiterungen und Qualitätsverbesserungen gab es einen gestiegenen Bedarf an gestrainerten Mischungen bei PCT in Waltershausen, wo sich einer der modernsten Conti-tech-Standorte weltweit befindet.

Bedarf an getrainerten Mischungen gestiegen

Neben dem Mischungsspezialisten Contitech Phoenix Compounding Technology fertigen in Waltershausen die Conti-tech-Geschäftsbereiche Fluid Technology und Elastomer Coatings. „Wir produzieren Schläuche für Klimaschlauchleitungen, Kühlwasserschläuche und Kunststoffrohre, Gummimischungen für die technische und die Kfz-Industrie sowie Gummidrucktücher für die Druckindustrie“, sagt Werksleiter Klaus Faßler.
Phoenix Compounding Technology verfügt über eine gut aufgestellte Entwicklungsabteilung am Standort Waltershausen. Mit sieben Mischerlinien, online- und offline-Strainervarianten sowie der Silikonfertigung mit drei Anlagen produziert sie jährlich 80.000 Tonnen Compounds in unterschiedlichen Lieferformen für alle Bedingungen und Kundenanforderungen. „Wir wollen uns ständig verbessern und suchen dafür nach neuen technologischen Wegen und Marktnischen“, stellt Klaus Faßler heraus. Konkreter Investitionsbedarf für eine neue Strainerlösung entstand 2012, als eine bestehende Anlage mit Stiftex-truder bezüglich des Ausstoßes, aber auch prozesstechnisch an Ihre Grenzen geriet.

Unmittelbares Ziel der Investition war also die Effizienzsteigerung gegenüber der Altfertigung bei voller Erfüllung aller Kundenanforderungen. Möglich wird dies durch die konsequente Automatisierung, den energieeffizienten Betrieb der Anlage sowie die patentierte Konstruktion der roll-ex Zahnradpumpe, welche eine schonende Materialverarbeitung sowie schnelle und einfache Mischungswechsel ermöglichen. Darüber hinaus betont Klaus Faßler weitere Vorteile: „Der Reinigungsaufwand und die Wartungskosten fallen geringerer aus. Die neue Verlegeeinrichtung versetzt uns in die Lage, alle individuellen Kundenanforderungen an unsere Lieferformen abzudecken und qualitativ hochwertig abzulegen.“

Automatisierte Komplettlösung

Die von Uth entwickelte Strainerzelle ist eine automatisierte Komplettlösung zum Feinstrainern von Kautschuk-
mischungen, bestehend aus Strainer, Streifenkühler und Ablegeeinheit. Der modular aufgebaute Zahnradextruder kann dabei sowohl mit Zweiwalzen-Fütteraggregat (TRF) als auch mit einem Einschneckenextruder kombiniert werden. Die Strainerzelle ist die bevorzugte Lösung für alle Fälle, in denen unabhängig von den Mischlinien nur ein Teil des Produktspektrums gefiltert werden soll. Im konkreten Fall fiel die Wahl auf eine Strainerzelle mit roll-ex 120 SF, einem Zahnradextruder mit 300 mm Strainerkopf, gefüttert von einer 115 mm, 6 L:D Einschnecke, für Durchsätze bis zu 750 kg/h. Der dazugehörige STC Streifenkühler  4000/1.8 sowie der Streifenableger FST 1/1a folgen auf den Strainer; ein Metalldetektor zur Eingangskontrolle sowie ein Tank zur Benetzung mit Trennmittel komplettieren die Anlage.

Als Compounder setzt PCT die Strainerzelle sowohl für technische Gummiwaren als auch im Reifensektor ein. Die Inbetriebnahme der Anlage erfolgte im Sommer 2014. Im Laufe der Monate kamen stetig weitere Produkte hinzu, inzwischen wird die Maschine vollkontinuierlich in 20 Schichten pro Woche betrieben. Die entwickelte Strainerzelle konnte nahtlos in die bestehenden Produktionsabläufe integriert werden und erfüllt alle spezifischen Anforderungen von PCT. Für den reibungslosen Betrieb sowie für Beschicken, Entladen und Reinigen der Anlage ist nur ein Bediener erforderlich. Der hohe Automatisierungsgrad,  die kompakte Anordnung und die patentierte Lochscheibenreinigungsstation vereinfachen die anfallenden Arbeiten und erhöhen die Wirtschaftlichkeit signifikant. Aufgrund der genannten Vorteile der Strainerzelle erzielt  PCT bereits in der momentanen Phase eine Kostenersparnis von 25 Prozent gegenüber der Altanlage.

Technik im Detail

Was ist Feinstrainern?
Als Feinstrainern bezeichnet man das Filtrieren von Kautschuk- oder Silikonmischungen mit Siebweiten ca. < 0.5 mm. Verunreinigungen werden dabei im Sieb zurückgehalten und so aus dem Materialstrom entfernt. Je nach Mischungsqualität und Siebweite werden für dieses Verfahren Drücke von mehreren hundert bar benötigt.

Anlagendaten

  • roll-ex Strainer 120 SF 115
  • Schneckenextruder zur Fütterung:
    Ø 115 mm, 6 L:D
  • Durchsatz: bis 750 kg/h
  • Siebgröße: Ø 300 mm
  • Arbeitsdruck: bis 500 bar
  • Lochscheibenreinigungsstation
  • Streifenkühler STC-4500/1.8DX
  • Automatischer Streifanableger FST 1/1a
  • Kühl- und Ablegeschwindigkeit:
    bis zu 25 m/min

den Artikel finden Sie auch auf http://www.kgk-rubberpoint.de


30.05.2015

Neue Lösungen für die Verarbeitung von Kautschukmischungen vom 29.06. – 02.07.2015 auf der DKT/ IRC in Nürnberg


Auf dem Stand Nr. 12-129 präsentiert die UTH GmbH aus Fulda ihr erneut erweitertes Produktspektrum, sowohl in dem Bereich roll-ex® Fine Mesh Straining, als auch der roll-ex® Gear Pump Technologie. Herausragend ist die neue offline Lösung zum Strainern von Kautschukmischungen, die roll-ex® Strainerzelle.

Die Kautschukverarbeitung stellt Gummi- und Reifenhersteller tagtäglich vor große Herausforderungen. Gefordert ist ein Höchstmaß an Produktqualität bei gleichzeitiger Steigerung der Wirtschaftlichkeit. Unter diesem Gesichtspunkt ist der UTH GmbH mit der Strainerzelle erneut ein Fortschritt gelungen, um die Herstellung von Reifen-, Gummi- und Silikonprodukten zu perfektionieren.

Die von UTH entwickelte Strainerzelle ist eine automatisierte Komplettlösung zum Feinstrainern von Kautschukmischungen (offline), bestehend aus Strainer, Streifenkühler und Ablegeeinheit. Der modular aufgebaute roll-ex® Zahnradextruder kann dabei sowohl mit Zweiwalzen-Fütteraggregat (TRF), als auch mit einem Einschneckenextruder (SF) kombiniert werden.

Nach dem Strainerprozess wird das Material in einem Hochleistungs-Trommelkühler intensiv und gleichmäßig abgekühlt. Die besonders materialschonende Kühltechnologie verhindert dabei die Deformation und die Trennmittelkonzentration an den Streifen. Durch ein intelligentes Ablagesystem wird das saubere Material anschließend äußerst platzsparend verpackt. Die einzelnen Einheiten der Strainerzelle können flexibel und sehr kompakt angeordnet werden, wodurch auch individuelle Lösungen realisierbar werden.

Als Spezialist für das Feinstrainern und die präzise Extrusion informiert die UTH GmbH auf dem Stand-Nr. 12-129 anhand von Exponaten über die speziellen Vorteile und Anwendungsmöglichkeiten der roll-ex® Technologie.

 

Weitere Informationen erhalten Sie auch unter www.roll-ex.de


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